Ulrich Thöne,

Lebenslauf Ulrich Thöne

persönlich
Geboren im Oktober 1951 in Paderborn, aufgewachsen in Lichtenau (Westfalen)
Verheiratet, drei Töchter (geboren 1982, 1983 und 1987)


beruflich
1970 Abitur
Banklehre mit erfolgreichem Abschluss bei der Deutschen Bank Münster
1973 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaft sowie der Pädagogik an der Uni Münster
1978 Abschluss mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt Sekundarstufe II
1979 Umzug nach Berlin; arbeitslos in Erwartung des Referendariats;
tätig u.a. als Hausaufgabenhilfe in einer Kita und als freier Referent im Gesamtdeutschen Institut
1982 - 1983 Referendariat am OSZ Banken und Versicherungen
1984 - 1986 wieder arbeitslos (s.o.)
1986 Einstellung als Berufsschullehrer am OSZ Gesundheit im Bezirk Wedding von Berlin
1987 ½ Jahr Erziehungsurlaub nach der Geburt der dritten Tochter
1995 Freistellung vom Unterricht für die Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender PR berufsbildende Schulen Berlin
1999 Wahl zum 1. Vorsitzenden der GEW Berlin
24. April 2005 Wahl zu Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

gewerkschaftlich
1971 Eintritt in die HBV; "Auszubildendensprecher" in der Deutschen Bank Münster
stellvertretender Landesschülersprecher für die Schülermitverwaltung (SMV) der berufsbildenden Schulen in NRW
1973 Vorsitzender des Kreisjugendausschusses des DGB-Kreises Münster
1973 - 1978 Mitglied im DGB-Kreisvorstand Münster
1973 Studienbeginn mit Förderung der "Stiftung Mitbestimmung"
Stipendiatensprecher Uni Münster
1980 Wechsel in die ÖTV (ABM-Stelle)
1982 Wechsel in die GEW (Referendariat)
1989 stellvertretender Vorsitzender des PR Lehrer und Erzieher Wedding
1995 stellvertretender Vorsitzender im PR berufsbildende Schulen
Wahl zum Vertreter der GEW Berlin im Hauptausschuss der GEW
Sprecher des Bundes AG Bildungsfinanzierung
1999 Wahl zum 1. Vorsitzender GEW Berlin
2002 Wiederwahl
24. April 2005 Wahl zu Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

Inhaltliche Schwerpunkte
Mitarbeit u.a. an
- der Gründung AG Bildungsfinanzierung in Berlin und im Bund;
- beamtenrechtlichen Vereinbarungen ab Mitte der 90er-Jahre im Land Berlin;
- der Gründung des Aktionsbündnisses "Zukunft für Bildung", in dem sich Eltern, Schülerinnen und Schüler, Kita-Eltern und Erzieherinnen, Kolleginnen und Kollegen aus der beruflichen Bildung und der Weiterbildung und der DGB zusammengeschlossen haben, um insbesondere den Streik und die großen Demonstrationen in den Jahren 2000 und 2001 zu organisieren;
- der Entwicklung der Berliner Tarifgemeinschaft der Gewerkschaften im DGB, die im öffentlichen Dienst organisieren;
- Aktivitäten der Berliner GEW für Schulen in sozialen Brennpunkten (u.a. Fachtagung und Broschüre);
- der Fortführung des Modellversuchs "Jahrgangsübergreifendes Lernen" und Ausweitung dieses Modellversuchs auf die Sekundarstufe I;
- dem Aufbau eines engen Zusammenschlusses der Berliner DGB-Gewerkschaften zur Entwicklung von politischen Lösungsperspektiven für das Land Berlin;
- an dem Protest der Berliner DGB-Gewerkschaften gegen die nach Hartz benannten Maßnahmen der Bundesregierung;
- der gewerkschaftlichen Begleitung des Anschlusses von Kitas und Horten an die Schulen;
- einem Kommentar zum neuen Berliner Schulgesetz;
- den friedenspolitischen Aktivitäten der GEW (Irak-Krieg, Bombodrom, Europäische Verfassung);
- dem Aufbau enger Kontakte zu polnischen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern;
- der Pflege der Kontakte zu sozialen Bewegungen; Teilnahme an den beiden letzten Weltsozialforen.